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Raketen-Abschussrampe statt Bürgergarten: Dient der Hofburggarten zu nichts Besserem?

Anders als die Städte Bozen oder Meran verzichten die Gemeinde bzw. die Tourismusgenossenschaft Brixen nicht auf das Abbrennen eines Silvester-Feuerwerkes. Dieses mag zwar Augen und Herzen von Tausenden für einige Minuten erfreuen, ist aber auch eine massive Quelle von Feinstaub, der dann noch stundenlang über der ohnehin belasteten „Alpenstadt des Jahres“ 2018 hängt.

Zu Beginn der Feuerwerks 2019

Die Fotos, im Abstand von 5 Minuten aufgenommen, belegen die Luftverschmutzung durch das Feuerwerk.

Es stellt sich die Frage, ob es Sinn macht, wenn der von der Stadt um stattlichen Betrag angemietete Hofburggarten im Jahre 2018 einzig dem Zweck gedient hat, um dort ein Feuerwerk abzubrennen. Im Sinne vieler dankbarer Bürgerinnen und Bürger wäre es vielmehr sinnvoll und überfällig:

  • Künftig auf das Abbrennen von Feuerwerken zu verzichten;
  • Den Hofburggarten bis zu seiner definitiven Gestaltung oder Umwidmung zumindest zeitweise jenen zugänglich zu machen, die für seinen Erhalt wesentlich aufkommen, die Steuerzahlenden unserer Gemeinde.

Die befristete Zugänglichkeit des öffentlichen Garten-Grüns ohne großen Aufwand und Attraktion wäre ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualität der Brixnerinnen und Brixner.

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